29.03.2017
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Landkreis Nürnberger Land

03/15/17

Informationstreffen für ehrenamtliche Asylhelfer

Symbolfoto: Landratsamt

NÜRNBERGER LAND (lra) – Die Vorstellung der Migrationsdienste und der Jobbegleiterin für Geflüchtete im Nürnberger Land standen im Mittelpunkt des jüngsten Informationstreffens für Ehrenamtliche, die in der Asyl- und Integrationsarbeit tätig sind. Daneben kamen aktuelle Informationen aus dem Sozial- und Ausländeramt, der Asylsozialberatung, dem Jobcenter und dem WinWin Freiwilligenzentrum sowie der wechselseitige Austausch bei der von Landrat Armin Kroder geleiteten Veranstaltung im Landratsamt nicht zu kurz.

 

Im Nürnberger Land gibt es drei Anlaufstellen für erwachsene und eine für jugendliche Zuwanderer: Für über 27-jährige Zuwanderer sind dies in Lauf die Migrationsberatung der Caritas Nürnberger Land (Grazyna Jahn, Christian Ziervogel; Telefonnummer 09123/9626819), in Hersbruck der Migrationsdienst der Diakonie Nürnberger Land (Sabine Kerschbaumer; Tel. 09151/837736) und in Altdorf die Migrationsberatung der Caritas-Kreisstelle Nürnberg-Süd (Stefanie Schaub; Tel. 09187/3754). Jugendliche Zuwanderer zwischen 12 und 27 Jahren berät Gerald Schnell (Internationaler Bund, Jugendmigrationsdienst) in Lauf unter der Telefonnummer 0911/766108133. Sie alle beraten zu den Themen Wohnungs- und Arbeitssuche, Berufsausbildung, Sicherung des Lebensunterhalts, Einbürgerung, Aufenthalt, Familiennachzug und vielen weiteren.

 

Sabiha Leineweber, Jobbegleiterin für Flüchtlinge im Nürnberger Land, unterstützt Menschen mit Fluchthintergrund dabei, beruflich in Deutschland Fuß zu fassen. Sie ist bei den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Nürnberg unter der Telefonnummer 0911/93197815 erreichbar.

 

Im Januar waren rund 1.650 Asylbewerber in dezentralen Unterkünften im Landkreis Nürnberger Land untergebracht, davon befanden sich etwa 1.050 im laufenden Verfahren, knapp 600 waren so genannte „Fehlbeleger“, also bereits anerkannte Flüchtlinge, die sich selbst eine Wohnung suchen dürfen, aber bislang keine gefunden haben.

 

Das WinWin Freiwilligenzentrum verwies auf mögliche finanzielle Projektfördermittel zum Thema Sprachkurse und Sprachlotsen, Dolmetscher und Fahrradreparaturwerkstatt. Weiterhin gibt es gute Erfolge in der Vermittlung von Flüchtlingen in einen Verein, ein Hobby bzw. in ein Ehrenamt im Rahmen des Projektes „Engagement schafft Chancen“. Interessenten an einem dieser Themen können sich beim Freiwilligenzentrum melden unter der Telefonnumer 09123/9506702.

 

Wohnung- und Jobsuche, die sich teilweise sehr schwierig gestalten, sowie die Verlängerung von Aufenthaltstiteln, die Beantragung von Kindergeld und BAföG waren die Schwerpunkte der abschließenden Gesprächsrunde.