27.11.2020
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Landkreis Nürnberger Land

Informationen zum Coronavirus - barrierefrei, mehrsprachig

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat verschiedene - auch barrierefreie - Informationen zum Coronavirus zusammengestellt. Für KiTas, Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es altersgerechte Plakate und Merkblätter. Die Informationen stehen bisher auf Deutsch und auf Englisch zur Verfügung.

Grundsätzliche Hygienehinweise können in 6 Sprachen heruntergeladen werden.

Zur Seite der Bundeszentrale: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Es sind aktuelle Informationen auf Deutsch, Arabisch, Englisch und Farsi in der Integreat-App eingestellt: <https://integreat.app/nuernbergerland/de/corona-virus/informationen-zum-corona-virus>

Es gibt zudem die kostenlosen Apps „WIR in Deutschland“ und „NAVI-D“ mit zusätzlichem Unterkapitel über die Corona-Krise in leicht verständlichem Deutsch.

Mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus finden sich beispielsweise auf folgenden Seiten:

Ethno-Medizinisches Zentrum: https://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info oder

Handbook Germany: https://handbookgermany.de/de/live/coronavirus.html (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Paschtu und Persisch)

Das Corona-Krisen-Telefon der Uni Frankfurt bietet darüber hinaus Beratung rund um Corona in den Sprachen Arabisch, Amharisch, Englisch, Farsi und Paschtu an und ist unter https://www.psychologie.uni-frankfurt.de/86901603/Corona?legacy_request=1 oder direkt über Telefon: 069 798-25366 erreichbar.

Das Landratsamt Nürnberger Land unterhält zudem eine Informationshotline, die unter 09123/950-6299 zu folgenden Zeiten zu erreichen ist: Mo-Do 8 Uhr bis 15 Uhr, Fr 8 Uhr -12.30 Uhr.

 

 

Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht

Ab 02.11.2020 gilt ein erneuter "Teil-Lockdown". Zunächst bis Ende des Monats bleiben Kulturstätten, Freizeiteinrichtungen und auch Gastronomiebetriebe geschlossen. Kontakte in der Öffentlichkeit werden ebenfalls beschränkt. So dürfen sich in Bayern im öffentlichen und privaten Raum bis Ende November nur Menschen aus maximal zwei Haushalten treffen. Die Personenzahl aus diesen zwei Haushalten ist zudem auf 10 Menschen beschränkt.

Bei Treffen im privaten Raum soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Es gilt weiterhin das Distanzgebot und eine Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr. Darüber hinaus kann für bestimmte öffentliche Plätze eine Maskenpflicht angeordnet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz muss auch in Fahrstühlen, auf Fluren und Gängen von öffentlich zugänglichen Gebäuden und der Arbeitsstätte getragen werden. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, gilt die Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz.

Die Bevölkerung ist zur Vorsicht angehalten.

 

Zutrittsverbot für Asyl-Unterkünfte am 22.Juni 2020 aufgehoben

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte in einem Infobrief mitgeteilt, dass Ehrenamtlichen sowie Flüchtlings- und Integrationsberater/innen der Zutritt zu Asylunterkünften (aufgrund der Allgemeinverfügung vom 20.03.2020) grundsätzlich nicht mehr gestattet ist.

In dem siebten Infobrief des Ministeriums vom 25. Juni 2020 wurde das Zutrittsverbot aufgehoben (zum 22.Juni 2020). Der Schutz der Gesundheit von Bewohnern und Besuchern hat aber weiterhin oberste Priorität. Daher müssen sich Träger und Besucher*innen der Unterkünfte an Grundsätze halten. Unter anderem ist eine Anmeldung erforderlich, wenn eine Unterkunft besucht werden will, damit eine Dokumentation erfolgen kann. Auch Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz sind einzuhalten. Da die Gegebenheiten in den einzelnen Unterkünften sehr unterschiedlich sind, empfiehlt es sich in jedem Fall, Kontakt mit dem/der Betreiber*in der Unterkunft aufzunehmen und abzuklären, ob es ein Hygienekonzept und zusätzliche Regelungen zu beachten gilt.

Die Regierung empfiehlt weiterhin: Wann immer es möglich ist, sollte der Kontakt fernmündlich oder digital erfolgen. Nur durch die Vermeidung von Vielfach-Sozial-Kontakten könne das Ansteckungsrisiko gering gehalten werden.

 

 

Tipps zum Erstellen eines Hygienekonzepts

Das Projekt "Integrationslotse" im Nürnberger Land

Die Integration von Mitbürger*innen ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Menschen mit Migrationshintergrund stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen: Aufgaben, wie die Wohnungssuche, das Einfinden in Kita- und Schulsysteme, in das Gesundheitssystem und die Arbeitsaufnahme erfordern viel Alltagswissen. Dem tatkräftigen Engagement vieler ehrenamtlich Aktiver in diesem Bereich kommt deshalb ein besonderer Stellenwert zu. Es kann neben hauptamtlichen Stellen stark unterstützend wirken.

 

Deshalb wurde seitens der Regierung das bayernweite Projekt der Integrationslotsen ins Leben gerufen.

Die Integrationslotsin ist im Nürnberger Land beim WinWin Freiwilligenzentrum angesiedelt. Sie ist ein lokaler Netzwerkpartner und setzt sich dafür ein, Ehrenamtliche zu gewinnen. Sie unterstützt außerdem auch alle Freiwilligen, die sich bereits im Bereich Integration einbringen. Sie informiert, schult, qualifiziert und schafft Begegnungen, die Teilhabe ermöglichen und ein aktives, positives Zusammenleben im Landkreis fördern.

 

Was sind die Aufgaben der Integrationslotsin?

 

1. Information und Beratung für freiwillig Engagierte im Themenfeld Integration und Ehrenamt

2. Qualifizierung von Ehrenamtlichen

3. Beratung für interessierte Menschen - mit und ohne Migrationshintergrund -, die sich freiwillig für die Gesellschaft engagieren möchten

4. Vermittlung in und Begleitung bei einem Ehrenamt

5. Interkulturelle Trainings und Qualifizierung für Vereine, Organisationen und Einsatzstellen, die sich diesen Zielgruppen öffnen möchten

6. Beratung und Aufzeigen von hauptamtlichen Unterstützungsangeboten im Landkreis

7. Unterstützung von Projekten und Aktionen, die Menschen mit und ohne Zuwanderungshintergrund ein "Reinschnuppern" ermöglichen und so zum Einstieg in eine ehrenamtliche Tätigkeit geeignet sind

8. Entwicklung von neuen Engagementfeldern

9. Regelmäßige Newsletter

10. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

 

Die Stelle der Integrationslotsin wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.