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Wichtig für Fischzüchter und Fischhalter: Neue Fischseuchenverordnung in Kraft

Seit Ende November 2008 gilt bundesweit die neue Fischseuchenverordnung. Sie will den Schutz vor einer Ausbreitung von Fischseuchen verbessern.

1. Die neue Verordnung betrifft alle Fischhaltungen (Fische in allen Lebensstadien, auch Fischeier und -sperma; sog. Aquakulturbetriebe ), unabhängig davon, ob gezüchtet oder gehältert, gefischt oder geangelt, geschlachtet oder verarbeitet wird.

2. Die Verordnung gilt nicht

3. Lediglich einzelne Paragraphen der Fischseuchenverordnung müssen beachtet werden, wenn es um Fische geht,

sowie für Fische,

Diese Paragraphen beziehen sich vor allem auf das Impfverbot bei bestimmten exotischen Seuchen.

Solche Teiche oder Fischhaltungen dürfen jedoch keine Verbindung zu natürlichen Gewässern haben oder sie müssen über eigene Abwasseraufbereitungsanlagen verfügen, damit eine Übertragung von Seuchenerregern in natürliche Gewässer vermieden wird. Andernfalls besteht eine Registrierungspflicht. Bei den allermeisten Gartenteichen wird jedoch keine Verbindung zu Gewässern bestehen und sie sind dann von der Registrierungspflicht auch nicht berührt.

Weitere Bestimmungen

Das Staatliche Veterinäramt des Landratsamtes Nürnberger Land fordert deshalb alle Betriebe und Einrichtungen, für die diese Fischseuchenverordnung gilt, auf, einen Antrag auf Genehmigung oder eine Anzeige zur Registrierung der Tätigkeit zuzusenden und auch die anderen Vorschriften der Fischseuchenverordnung zu beachten.

 

Formulare

gedruckt am  14.11.2019
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