25.10.2021
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Landkreis Nürnberger Land

Die Wohnberatung Nürnberger Land geht Ende 2021 an den Start

Die meisten Menschen möchten möglichst lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben - bis ins hohe Alter. Damit das gelingt, können viele Vorkehrungen im Vorfeld rund um die Wohnung oder das Haus getroffen werden. Welche Maßnahmen hierbei zielführend, umsetzbar und wie eventuell auch finanzierbar sind, darüber informiert die Wohnberatung Nürnberger Land.

 

Ausführlich geschulte ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater beraten im Nürnberger Land Menschen in deren eigenen Wohnung, wie sie diese so gestalten oder verändern können, um beispielsweise im Alter, nach einem Unfall oder einer Erkrankung möglichst lange sicher und unfallfrei darin zu wohnen. Themenschwerpunkte sind technische Hilfsmittel, angepasstes Mobiliar, kleinere Umgestaltungen bis hin zu kleineren Umbauten (Stichwort barrierefreies Badezimmer).

 

Wer Interesse hat, sich beraten zu lassen oder ehrenamtlich mitarbeiten möchte, kann sich gerne an uns wenden: E-Mail E-Mail oder Tel. 09123 - 950 6888

 

 

Die Wohnberatung Nürnberger Land ist ein Projekt der Fachstelle für Seniorenarbeit und des WinWin Freiwilligenzentrums.

 

 

 

 

Das Projekt wird aus dem Bildungsfonds des Landkreises Nürnberger Land kofinanziert.


Miteinander leben - Ehrenamt verbindet" Integration fördern mit Fahrradreparaturwerkstatt

2016: Team der Sozialen Fahrradreparatwerkstatt bei SCHLAU e.V.
2018: Staatssekretär Johannes Hintersberger überreicht Kerstin Stocker von WinWin die Dankesurkunde für das Projektjahr 2017.
2019 Austauschtreffen der Radwerkstätten im Landkreis
Im Sozialen Radhaus Hersbruck
Soziales Radhaus Hersbruck
2019: Eva Gottstein im Sozialen Radhaus in Hersbruck
2020 Das neue Lastenrad, Sozialen Radhaus Hersbruck
Austauschtreffen 2021 Melanie Ketterer (Soziales Radhaus Hersbruck), Kerstin Stocker (WinWin), Elena Tempesti (SCHLAU e.V.)
 

Das WinWin Freiwilligenzentrum startete das Projekt „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ mit unserem Dachverband der lagfa-bayern e.V. im Jahr 2016. Dies soll Menschen aller Herkunft und auch soziale Randgruppen für ein ehrenamtliches Engagement begeistern.

 

Ziel ist die Einrichtung von Fahrradreparaturwerkstätten, die ehrenamtlich betrieben werden. Im ersten Projektjahr 2016 wurde mit Hilfe der Projektförderung die Soziale Fahrradreparaturwerkstatt bei SCHLAU-e.V. in Lauf eröffnet.

 

Die Fahrradwerkstatt wird dort nun im sechsten Jahr durch Ehrenamtliche betrieben, wobei explizit Menschen mit Migrationshintergrund und auch Langzeitarbeitslose eingebunden werden. Ein ehemaliger Baucontainer hinter der Kirche wurde als Fahrradreparaturwerkstatt eingerichtet.

 

Auch in Hersbruck arbeiten engagierte Ehrenamtliche von "Hand in Hand in Hersbruck" mehrere Jahre gemeinsam mit dem WinWin Freiwilligenzentrum am Aufbau einer sozialen Fahrradwerkstatt. Diese öffnete Mitte Dezember 2018 ihre Tore in der Poststraße in Hersbruck und zog 2019 um nach Altensittenbach in die Nürnberger Straße 122 . Träger des Projekts ist das Diakonische Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt e.V. um Bereichsleiter Björn Bracher und Koordinatorin Melanie Ketterer.

 

Wer ehrenamtlich bei einer der vorhandenen Fahrradreparaturwerkstätten mitarbeiten möchte, kann sich gerne bei der Projektkoordinatorin Kerstin Stocker im WinWin Freiwilligenzentrum melden. Wir suchen begeisterte "Schrauber:innen" und gerne auch "Spender:innen".

 

Über das Projekt “Miteinander leben – Ehrenamt verbindet”

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen/-Zentren (lagfa bayern e.V.) koordiniert bayernweit das Engagement-Projekt. Insgesamt nehmen daran 20 Freiwilligenagenturen und Freiwilligen-Zentren sowie Koordinierungszentren in Bayern teil. Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

 

Zur Anregung: Onlinedokumentation über das Gesamtprojekt "Miteinander leben - Ehrenamt verbindet" der lagfa e.V.

 


Sprache schafft Chancen - Interkultureller Sprachtreff im KOMM in Hersbruck

In den Räumen des Sprachtreffs
Spielerisch Sprache lernen

 

Das WinWin Freiwilligenzentrum hat mit dem Ökumenische Verein für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V., der seit vielen Jahren tätig ist ein Sprachprojekt angestoßen. In den Räumlichkeiten des Vereins im Herzen der Stadt Hersbruck findet ein „offener Sprachtreff“ für Flüchtlinge am Nachmittag statt.

 

Hierzu werden Einheimische gesucht, die spontan oder auch gerne organisiert - Kontakt mit Migranten oder Unterstützern bekommen wollen. In "Wohnzimmeratmosphäre" kann man sich dort unterhalten oder etwas gemeinsam tun.

 

Für Migranten:innen soll dies – neben den laufenden Sprach- und Integrationskursen – eine Möglichkeit sein, Deutschland und seine Menschen näher kennenzulernen und die Sprache in lockeren Gesprächen außerhalb der „Schulbank“ zu praktizieren. Denn viele Menschen haben zu wenig Kontakt, um ihr Deutsch anwenden zu können."KOMM" ist mit großen Buchstaben am Schaufenster zu lesen. Ein Blick ins Innere offenbart einen bunten Raum, viele Stühle um einen großen Tisch, eine beschriebene Tafel, Bücher und Spielsachen. Ein neuer Treffpunkt mitten in der Stadt!

Hier soll viel miteinander gesprochen werden: KOMMunikation...

 

Wer Interesse hat, soll einfach in der Prager Straße vorbeikommen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr oder sich bei Kerstin Stocker vom WinWin Freiwilligenzentrum unter 09123-950 6700 melden.

 

"Sprache schafft Chancen - ehrenamtliches Projekt zur Sprachförderung von Asylbewerbern" ist ein Projekt der lagfa-bayern e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen/Freiwilligenzentren/Koordinierungsstellen für Bürgerschaftliches Engagement.

 

 

Sprache schafft Chancen - Internationaler Sprachtreff in Altdorf

Seit 2019 gibt es den Internationalen Sprachtreff in Altdorf. Ein bis zwei Mal pro Monat treffen sich ehrenamtliche Sprachhelfer*innen mit Menschen, die die deutsche Sprache durch Reden und Kennenlernen praktizieren möchten. In gemütlicher Atmosphäre wird so eine Möglichkeit geschaffen, das in der Theorie Gelernte praktisch umzusetzen.

Dabei bieten sich viele Gelegenheiten wie Kegeln, Kochen, Spazierengehen oder bei einem Treff im Café.

 

Mit Beginn der Pandemie wurden die Treffen zeitweise eingestellt. Dafür entstand 2021 in online-Zusammenarbeit das Kochbuch "Rezepte aus meiner Heimat". In diesem Buch steuern zahlreiche Personen aus vielen Ländern und Kontinenten ein Rezept aus ihrer Heimat bei.

 

Der Internationale Sprachtreff Altdorf wird von Carina Fiebich-Dinkel koordiniert unter dem Dach des Diakonievereins Altdorf e.V.

Alle drei Sprachprojekte finden im Rahmen des Projekts "Sprache schafft Chancen" der lagfa-bayern e.V. statt.

Weitere Informationen über diese bayernweite Projekt finden sich hier:https://lagfa-bayern.de/projekte/sprache-schafft-chancen/

 

Die Projekte werden gefördert von:


Lese- und Lernpaten/Innen an Grund- und Förderschulen im Nürnberger Land

Für die meisten von uns gehört Lesen und Rechnen zum Alltag wie Zähneputzen und Autofahren. Doch es gibt auch Menschen, die kein einziges Buch - digital oder in Papierform - besitzen und auch nicht Zeitung lesen. In diesen Familien wird wenig gelesen. Bildungsstudien zeigen jedoch, dass eine frühzeitige Lese- und Rechenförderung enorm wichtig für den späteren Bildungserfolg sind.

 

Die Freude am Lesen und Rechnen vermitteln und die Kompetenzen in diesen zwei wichtigen Kernbereichen der Bildung fördern, das sind die Ziele des Projekts Lese- und Lernpaten an Grundschulen.

 

An folgenden Grundschulen im Landkreis gibt es Lese-/Rechen-/ oder Lernhilfepaten:

* Grete-Schickedanz Grundschule Hersbruck

* Grete-Schickedanz Grundschule Hersbruck - Altensittenbach

* Grundschule an der Seespitze in Röthenbach

* Richard-Glimpel-Schule Lauf

* Förderzentrum Hersbruck

* Grundschule Alfeld

* Grundschule Happurg

* Grundschulen Rudolfshof und Kunigund Lauf

* Bertleinschule Lauf

 

Das Projekt wird von ehrenamtlichem Engagement getragen, nämlich von Lese-/Rechen/-Lernhilfepaten, die einmal wöchentlich in der Schule mit einzelnen Kindern oder in Kleingruppen bis zu drei Kindern gemeinsam lesen, rechnen oder lernen.

 

Das Engagement der Freiwilligen kann - immer in enger Absprache mit der Lehrkraft - dabei je nach Bedarf folgendes umfassen:

• Einübung der Buchstaben

• Probe des Textverständnisses durch Fragen an den Schüler/die Schülerin und Zusammenfassung des Gelesenen

• Vorlesen lassen

• Vorlesen

• Vorgegebene Übungen durchgehen

• Bücher in Bibliothek ausleihen in den relevanten Altersklassen

 

Die zuständige Lehrkraft sucht gezielt förderwürdige Kinder aus, die zusätzliche Unterstützung benötigen. Diese Kinder werden dann i.d.R. während der Unterrichtszeit von den Ehrenamtlichen betreut. Kinder können auch freiwillig in einer Lesegruppe teilnehmen. Die Ausgestaltung des Projekts wird immer in enger Absprache mit der/dem zuständigen Lehrer/In abgesprochen.

 

Das Lesepatenprojekt wird von der geweiligen Grundschule getragen.

 

Die Unterstützng durch das WinWin Freiwilligenzentrums kann sein:

• die Gewinnung der freiwilligen Paten/Innen

• die Ansprache/ Vorbereitung der Schulen

• die Vorbereitung und Organisation der Schulung für die Lesepaten

• die Vorbereitung von Informationstreffen für die Lesepaten

• das Einholen des erweiterten Fürhungszeugnisses

• auf Wunsch die Durchführung von Erfahrungsaustauschtreffen während des Projekts

• auf Wunsch die Durchführung und Organisation von Fortbildungen für die Lernpaten/Innen

• Ansprechpartner für Fragen und Probleme sein

• auf Wunsch die Organisation von Abschlusstreffen und Hilfe bei der Anerkennung der Lesepaten/Innen

 

Interessierte Schulen oder Ehrenamtliche können sich jederzeit gerne bei uns im Freiwilligenzentrum melden!


Abgeschlossene Projekte


Solveig Grunow, Projektleiterin, Landrat Armin Kroder und Kerstin Stocker, Leiterin WinWin Freiwilligenzentrum (von li.)
Aktion: Nähen von Turnbeuteln für die Kita Neunkirchen am Sand. Foto: E. Schmidt/Landratsamt
Gemeinschaftsaktion: Blumenstecken für die Motivwagen für das Blumenfest Röthenbach. Foto: S. Weigert/Landratsamt

Engagement schafft Chancen – ein Modellprojekt zur Integration von Flüchtlingen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa), unterstützt vom Bundesministerium des Innern

Durch ein Ehrenamt oder freiwilliges Engagement Flüchtlingen den Zugang in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern, ihnen Möglichkeiten eröffnen, die deutsche Kultur kennenzulernen, die deutsche Sprache zu üben, Kontakte zu knüpfen, aber auch Vorurteile der einheimischen Bevölkerung durch Begegnungen abzubauen – dies alles sind Ziele des Projekts „Engagement schafft Chancen“.

 

Das Nürnberger Land war von Mitte 2016 bis Mitte 2019 einer von zehn bundesweiten Modellstandorten, die Maßnahmen ausprobieren dürfen, wie dies gelingen könnte.

 

Im Rahmen des Projektes "Teilhabe durch Engagement" fanden beispielhaft folgende Maßnahmen statt:

• Kontaktaufnahme zu Flüchtlingen und Information darüber, was ist ein ehrenamtliches Engagement und warum könnte es glücklich machen.

• Erarbeitung von Durchfürhung von Ehrenamts-Projekten oder niederschwelligen Angeboten wie sich Flüchtlinge einbringen könnten. z.B. Mithilfe beim Blumenfest in Röthenbach, Bereicherung der darauffolgenden Fotoausstellung, Nähen von Stoffbeuteln für die Kita in Neunkirchen, Schweißen eines Öffentlichen Bücherschranks in Neunkirchen, Enagementberatungstermine im KOMM Hersbruck, Aktionsnachmittage mit dem Cafe Kunterbunt in Lauf/Christuskirche.

• Vermittlung interessierter Flüchtlinge in ein passendes Angebot/ Reailsierung eigener Projekte.

• Hilfe durch Beratung und Schulungen zur Öffnung von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen für die Teilhabe von Flüchtlingen sowie deren Begleitung.

• Organisation von Fortbildungen, Treffs und Veranstaltungen zur interkulturellen Öffnung - bei Bedarf - für Organisationen und Geflüchtete.

 

Auch nach dem Projektende wollen wir diesen - wie wir denken sehr sinnvollen Weg einer möglichen niedrigschwelligen Integration weitergehen.

 

Alle Geflüchteten oder Organisationen, die Lust haben, aktiv zu werden und sich zu engagieren, können sich gerne bei uns melden.

 

Kontakt über E-Mail integrationslotse@nuernberger-land.de

 

Die wichtigsten Erkenntnisse, Erfolgsgeschichten und Highlights des Projekts hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) auf einer eigenen Webseite zusammengestellt: teilhabe.bagfa.de

 

Und das ist unser Projektfilm aus dem Modellstandort Nürnberger Land: zum Film

 

 

Das bundesweite Modellprojekt „Teilhabe durch Engagement“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Mitteln des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 


Mieterführerschein im Nürnberger Land

Das Landratsamt bot interessierten Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die auf Wohnungssuche sind, eine Workshopreihe zum Thema „Mieter sein in Deutschland“ an. Nach Absolvierung der Workshopreihe erhielten die Teilnehmer ein Zertifikat, das die Teilnahme an der Qualifizierung bestätigt und ihnen somit bei der Wohnungssuche helfen soll. Der Mieterführerschein bestätigt ihnen, sich ausgiebig mit dem Thema „Mieter sein in Deutschland“ beschäftigt zu haben. Das Projekt wurde vom WinWin Freiwilligenzentrum des Landratsamts koordiniert. Kooperationspartner war dabei die Volkshochschule Unteres Pegnitztal oder ein anderer Bildungsträger, in dessen Räume der Kurs stattfinden kann. Auch die Abfallwirtschaft des Landratsamtes, der Caritasverband im Nürnberger Land und das Diakonische Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt waren an den Workshops mit Referenten beteiligt.

 

Insgesamt gab es vier Schulungstermine. Sie behandeln die Bereiche

„Energie sparen“,

Neue Nachbarn sein“,

„Abfall- und Mülltrennung“,

„Rechte und Pflichten als Mieter“,

„Bedeutung eines Mietvertrags“ sowie

Information und rechtliche Rahmenbedingungen zur Wohnungssuche.

 

Die Workshops konnten nur als Paket, nicht einzeln, besucht werden. Alle Workshops wurden in arabisch übersetzt.

 

Für Rückfragen zum Projekt oder zur Anmeldung:

WinWin Freiwilligenzentrum

E-Mail integrationslotse@nuernberger-land.de oder Tel. 09123-9506702

 

Der Mieterführerschein wurde aus dem Bildungsfonds des Landkreises Nürnberger Land kofinanziert. Die Sparkasse Nürnberg unterstützt die Arbeit der "Bildungsregion Nürnberger Land".


DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund)-Projekt "Attraktives Ehrenamt im Sport" erfolgreich abgeschlossen

Wie gewinnt man Menschen für Vorstandsämter in Sportvereinen

Wie bleiben diese Vorstandsämter attraktiv?

 

Mit diesem Thema beschäftigen sich 2013 bis Anfang 2016 elf Tandemprojekte, bestehend aus Sportvereinen/Sportbünden und Freiwilligenagenturen/Seniorenbüros. Zur Förderung des Ehrenamtes erhalten acht Projekte aus sechs Bundesländern vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Robert Bosch Stiftung und dem Generali Zukunftsfonds 27 Monate Fördergelder, um innovative Ideen zur Gestaltung ehrenamtlicher Arbeit auf Vorstands- und Leitungsebene zu entwickeln.

 

Die Auswahl der Projekte traf eine Jury, der Vertreter/innen von DOSB, dem BMFSFJ, der Robert Bosch Stiftung, dem Generali-Zukunftsfonds sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen (bagfa) und dem LSB Nordrhein-Westfalen angehörten. Insgesamt waren 24 Bewerbungen eingegangen.

 

Das Trio bestehend aus dem WinWin Freiwilligenzentrum des Landratsamts , dem TSV 1899 Röthenbach und dem DAV Sektion Hersbruck wurden als einziges süddeutsches Projekt ausgewählt. Nun werden zwei Jahre lang Möglichkeiten getestet für ein Vorstandsamt im Sportverein zu gewinnen.

 

Mit ausschlaggebend für den Zuschlag war auch die Bereitschaft beider Vereine, sich gegenseitig auf Vorstandsebene auszutauschen und die externe Beratung durch das Freiwilligenzentrum, wie attraktives Ehrenamt zukünftig aussieht, zuzulassen. Ob dies alles so gelingt, ist noch offen. Das Projekt ist kein Wettbewerb, um möglichst viele Menschen zu finden, die für ein Vorstandsamt bereit seien, sondern die Chance, Hürden aus dem Weg zu schaffen, die Engagierte davon abhalten, ein „klassisches“ Vorstandsamt zu übernehmen.

Auch die Nachhaltigkeit der Idee spielte bei der Auswahl der Jury eine Rolle. Die Maßnahmen mussten so gewählt sein, dass sie auch allen anderen (Sport-)vereinen bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen nach Abschluss des Projektes helfen können.

 

Februar 2016:

Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ erfolgreich abgeschlossen

Das WinWin Freiwilligenzentrum des Landratsamtes, der TSV 1899 Röthenbach und der DAV Hersbruck haben Maßnahmen erprobt, um das ehrenamtliche Engagement im Vorstand von Sportvereinen attraktiver zu machen. Auf einer Abschlussveranstaltung in Berlin wurden die Ergebnisse aller Projektteilnehmer vorgestellt.

 

Das DOSB-Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Robert Bosch Stiftung und den Generali Zukunftsfonds.

 

Die Ergebnisse des Einzelprojektes können beim WinWin Freiwilligenezntrum erfragt werden.

Der DOSB veröffentlichte eine Zusammenfassung aller Projektergebnisse: