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Radioaktive Strahlung

Seit jeher lebt der Mensch in einem natürlichen Strahlenfeld. Die Strahlung kommt aus dem Weltraum (kosmische Strahlung) und von natürlich radioaktiven Stoffen in Luft, Wasser und Boden (z. B. Radon). Neben dieser natürlichen Strahlung ist der Mensch im Zeitalter der Technik auch einer zusätzlichen Strahlung ausgesetzt. Diese zivilisatorische Strahlung kommt z. B. aus Kernkraftwerken und Röntgengeräten. Die radioaktive Strahlung kann Mensch und Umwelt schädigen. Aus diesem Grund werden Grenzwerte gesetzt, so dass nachweisbare Schädigungen vermieden werden. Oberstes Ziel ist darüber hinaus, die Strahlung so niedrig wie möglich zu halten.

Der durchschnittliche Wert der Gamma-Ortsdosisleistung beträgt im Landkreis Nürnberger Land schwankt seit Jahren zwischen 0,03 µSv/h und 0.06 µSv/h. Im Ver-gleich dazu weisen einige Gebiete Ostbayerns (Fichtelgebirge, Oberpfälzer- und Bayerischer Wald) aufgrund der natürlichen Radionuklide im Boden teilweise 2 - 3mal so hohe Werte auf.

Mit der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 01.08.2001 und der neuen Röntgenverordnung (RöV) vom 18.06.2002 wurden die Grenzwerte für die Bevölkerung auf 1 Millisievert (mSv) pro Jahr gesenkt. Für den beruflichen Umgang mit Radioaktivität, Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung liegt nunmehr der Grenz-wert bei 20 mSv pro Jahr.

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Ansprechpartner

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Herr Saller 0 91 23 / 950 - 6215 407
gedruckt am  19.09.2019
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