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04/09/19

Netzwerkarbeit für die Frauen des Nürnberger Landes

Die Damen des Ortsverbandes Lauf des Deutschen Frauenrings vernetzen sich mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes, Anja Wirkner (9.v.l.). Foto: Franziska Dümler

NÜRNBERGER LAND (lra) – Die Laufer Vertreterinnen des Deutschen Frauenrings trafen sich mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes, Anja Wirkner. Um die Situation der Frauen im Landkreis zu verbessern, tauschten sie sich gegenseitig über Projekte und Handlungsfelder aus.

 

Nach einer informativen Vorstellungsrunde fand ein reger Austausch in angenehmer Atmosphäre über verschiedene Schwerpunkte der Gleichstellungsarbeit statt. Die Damen des Frauenrings berichteten ihrerseits über früher stattgefundene Aktivitäten wie beispielsweise die Neujahrsempfänge für Frauen oder den vom Ortsring Lauf e.V. initiierten Wiedereinstiegskurs „Neustart ab 35“. Wirkner stellte bei dem Treffen im Landratsamt die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten am Landratsamt vor. Sie berichtete unter anderem vom Gleichstellungskonzept des Landratsamtes, das die Einführung der Wohnraum- und Telearbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle und den Kontakthaltetag für beurlaubte Mitarbeitende beinhaltet. Im Landkreis Nürnberger Land konnte die Gründung des Unternehmerinnen-Stammtisches nach einer Workshop-Reihe für Existenzgründerinnen erfolgreich umgesetzt werden. Als Weiterführung planen die Gleichstellungsstelle und das Bündnis für Familie in Kooperation mit dem Unternehmerinnen-Stammtisch im Frühjahr 2020 in Altdorf eine „Frauenmesse“ mit und von den Unternehmerinnen aus der Region.

 

Wirkner lud die zehn Mitglieder des Laufer Ortsrings sowohl zur Vernissage der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ am 9. Juli ein als auch zur One-Billion-Rising-Kampagne, die jedes Jahr weltweit am Valentinstag ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen setzt – im Nürnberger Land wird dazu auf dem Laufer Marktplatz demonstriert.

 

Die Ziele des Deutschen Frauenrings e.V. sind die gleichen Chancen und die gleichwertige Anerkennung von Frauen und Männern in Beruf und Familie, in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Der Verband bezieht die Männer ausdrücklich in seine Geschlechterpolitik ein und möchte überkommene Rollenstereotype überwinden. Der DFR ist auf Bundes- und Landesebene und über Ortsringe in etwa 40 Kommunen aktiv.

 

gedruckt am  20.04.2019
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