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Sport- und Freizeitlärm – 18. BImSchV -

Sportlärm ist ein Problem unserer Zeit. Die Geräusche von Sportanlagen führen häufig zu Konflikten mit der Nachbarschaft. Während die einen ihren Feierabend oder die Freizeit in Ruhe genießen möchten, suchen andere ihre Erholung durch Aktvitäten in nahegelegenen Sportanlagen.

Geräuschquellen von Sportanlagen sind technische Einrichtungen (z. B. Lautsprecher), Sportgeräte (Motorkart etc.), die Sporttreibenden selbst (Zurufe, Schiedsrichterpfiffe u. ä.), die Zuschauer (Beifall, Fanfaren usw.) und der zur Anlage gehörende Verkehrslärm (Parkplätze, Zufahrten).

Vergnügungsparks, Abenteuer-Spielplätzen, Freilichtkonzerte u. ä. zählen zu den Freizeitanlagen. Geräusche von Kinderspielplätzen, die die Wohnnutzung im betreffenden Gebiet ergänzen, fallen dagegen nicht unter den Begriff Freizeitlärm und sind i.d.R. zu tolerieren.

Sportlärm wird nach der Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) beurteilt. Diese Verordnung geht auf die Besonderheiten des Sportbetriebs ein mit unterschiedlichen Beurteilungszeiten an Werktagen sowie an Sonn- und Feiertagen, zusätzlichen Immissionsrichtwerten für Ruhezeiten, Regelungen für die Zulässigkeit weniger besonders lauter Veranstaltungstage wie z. B. überregionale Wettkämpfe und Zuschlägen für besondere Geräusche wie Lautsprecherdurchsagen.

Für die Beurteilung von Freizeitanlagen, die nicht unter die 18. BImSchV fallen, wird in Bayern die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) herangezogen, die vorrangig für Gewerbelärm gilt. In der VDI-Richtlinie 3770 vom April 2002 sind Emissionskennwerte technischer Schallquellen von Sport- und Freizeitanlagen aufgeführt.

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gedruckt am  23.09.2019
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