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Kriegsopferfürsorge

Beschädigte und Hinterbliebene, denen eine Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes, z. B. nach dem Soldatenversorgungsgesetz und dem Zivildienstgesetz gewährt wird, können für sich und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Familienmitglieder Hilfen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhalten.

Aufgabe der Kriegsopferfürsorge ist es, sich der Beschädigten und deren Familienmitglieder sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen anzunehmen, um die Folgen der Schädigung oder des Verlustes des Ehegatten, eines Elternteils oder Kindes angemessen auszugleichen oder zu mildern.

Leistungen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge sind außer bei einem rein schädigungsbedingten Bedarf einkommens- und vermögensabhängig und werden nur auf Antrag gewährt. Ob und in welcher Höhe Einkommen anzurechnen ist, richtet sich nach unterschiedlichen und individuellen Einkommensgrenzen. In der Kriegsopferfürsorge gelten jedoch höhere Einkommensgrenzen und Vermögensfreigrenzen als in der Sozialhilfe.

Neben persönlicher Hilfe kommen Sachleistungen, einmalige und laufende Beihilfen sowie Darlehen in Betracht. Schulden können in der Regel nicht übernommen werden.

 

Die wichtigsten Leistungen der Kriegsopferfürsorge sind:

Zuständigkeit

Zuständig ist der Landkreis oder die kreisfreie Stadt, in deren Bereich der Hilfesuchende seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

 

Nähere Auskunft erhalten Sie beim zuständigen Sachbearbeiter:

Zimmer Telefon Fax E-Mail
Herr Schönfelder 206 09123 / 950 - 6408 09123 / 950 - 7408 E-Mail

Hinweise

Der Bezirk Mittelfranken ist als überörtlicher Träger der Kriegsopferfürsorge für folgende Hilfen zuständig:

Über die Leistungen der Kriegsopferfürsorge hinaus können Kriegs- und Wehrdienstbeschädigte und deren Hinterbliebene, soweit sie in Bayern wohnen, aus Mitteln der Bayer. Kriegsopferstiftung Beihilfen und Darlehen für Zwecke der beruflichen Rehabilitation, der Erziehungshilfe, der Gesundheitshilfe, der Wohnungs- und Altenhilfe sowie in sonstigen besonderen Notfällen erhalten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch von den verschiedenen Kriegsopferverbänden wie z. B. dem VdK oder dem BDK.

gedruckt am  25.10.2020
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