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Hornissen

Die Hornisse (Vespa crabro) ist die größte in Deutschland vorkommende Wespenart. Mit ihrer Körperlänge von bis zu 25 mm, bei der Königin sogar bis zu 35 mm, ist sie fast unverwechselbar.

 

Trotz ihrer Größe sind Hornissen im Vergleich zu Wespen und Bienen eher harmlos. Zum einen sind sie weitaus weniger stechfreundig und zum anderen ist ihr Gift bedeutend schwächer. Das Gift der Honigbiene wird bei einem Stich in ähnlichen Mengen abgegeben wie das einer Hornisse, ist aber bis zu 15-mal wirksamer.

 

Hornissen bilden ebenso wie Bienen Staaten, die allerdings bei weitem nicht die Individuenstärke eines Bienenvolkes erreichen. Während Bienenvölker mehrere zehntausend Tiere umfassen können, sind Hornissenvölker mit mehr als 1.000 Tieren sehr selten. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass ein Hornissenstaat nur eine Saison lang besteht und nicht überwintert. Wer also Hornissen im Geräteschuppen hat, kann sich sicher sein, dass sie spätestens im Oktober von alleine verschwunden sind.

 

Hornissen sind nach Bundesartenschutzverordnung und Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, daher ist die Versetzung oder Beseitigung eines Nestes nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde gestattet.

 

Im Vorfeld sollten aber folgende Fragen abgeklärt werden:

Schränkt die Anwesenheit des Nestes die Nutzungsmöglichkeiten des Umfeldes unzumutbar ein?

Gibt es Mittel und Wege, mögliche Beeinträchtigungen zu vermeiden?

Kann das Nest umgesiedelt werden?

Für weiterführende Informationen empfehlen wir die Seite von Hornissenschutz.de

gedruckt am  17.09.2019
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