06.07.2020
    Startseite        Suche        Seitenverzeichnis        Links        Kontakt    
Landkreis Nürnberger Land

Zutrittsverbot für Asyl-Unterkünfte am 22.Juni 2020 aufgehoben

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte in einem Infobrief mitgeteilt, dass Ehrenamtlichen sowie Flüchtlings- und Integrationsberater/innen der Zutritt zu Asylunterkünften (aufgrund der Allgemeinverfügung vom 20.03.2020) grundsätzlich nicht mehr gestattet ist.

In dem siebten Infobrief des Ministeriums vom 25. Juni 2020 wurde das Zutrittsverbot aufgehoben (zum 22.Juni 2020). Der Schutz der Gesundheit von Bewohnern und Besuchern hat aber weiterhin oberste Priorität. Daher müssen sich Träger und Besucher*innen der Unterkünfte an Grundsätze halten. Unter anderem ist eine Anmeldung erforderlich, wenn eine Unterkunft besucht werden will, damit eine Dokumentation erfolgen kann. Auch Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz sind einzuhalten. Da die Gegebenheiten in den einzelnen Unterkünften sehr unterschiedlich sind, empfiehlt es sich in jedem Fall, Kontakt mit dem/der Betreiber*in der Unterkunft aufzunehmen und abzuklären, ob es ein Hygienekonzept und zusätzliche Regelungen zu beachten gilt.

Die Regierung empfiehlt weiterhin: Wann immer es möglich ist, sollte der Kontakt fernmündlich oder digital erfolgen. Nur durch die Vermeidung von Vielfach-Sozial-Kontakten könne das Ansteckungsrisiko gering gehalten werden.

 

 

Tipps zum Erstellen eines Hygienekonzepts

Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht

Schritt für Schritt lockert Bayern die Corona-Beschränkungen. Seit dem 6. Mai ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung in Bayern entfallen. Seit dem 17.06.2020 dürfen sich wieder bis zu zehn Personen aus mehreren unterschiedlichen Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Bei Treffen im privaten Raum soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Es gilt weiterhin das Distanzgebot und eine Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr. Die Bevölkerung ist zur Vorsicht angehalten.

 

Informationen zum Coronavirus - barrierefrei, mehrsprachig

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat verschiedene - auch barrierefreie - Informationen zum Coronavirus zusammengestellt. Für KiTas, Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es altersgerechte Plakate und Merkblätter. Die Informationen stehen bisher auf Deutsch und auf Englisch zur Verfügung.

Grundsätzliche Hygienehinweise können in 6 Sprachen heruntergeladen werden.

Zur Seite der Bundeszentrale: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Das Landratsamt Nürnberger Land unterhält zudem eine Informationshotline, die unter 09123/950-6299 zu folgenden Zeiten zu erreichen ist: Mo-Do 8 Uhr bis 15 Uhr, Fr 8 Uhr -12.30 Uhr.

 

 

Das Projekt "Integrationslotse" im Nürnberger Land

Die Integration von Mitbürger*innen ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Menschen mit Migrationshintergrund stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen: Aufgaben, wie die Wohnungssuche, das Einfinden in Kita- und Schulsysteme, in das Gesundheitssystem und die Arbeitsaufnahme erfordern viel Alltagswissen. Dem tatkräftigen Engagement vieler ehrenamtlich Aktiver in diesem Bereich kommt deshalb ein besonderer Stellenwert zu. Es kann neben hauptamtlichen Stellen stark unterstützend wirken.

 

Deshalb wurde seitens der Regierung das bayernweite Projekt der Integrationslotsen ins Leben gerufen.

Die Integrationslotsin ist im Nürnberger Land beim WinWin Freiwilligenzentrum angesiedelt. Sie ist ein lokaler Netzwerkpartner und setzt sich dafür ein, Ehrenamtliche zu gewinnen. Sie unterstützt außerdem auch alle Freiwilligen, die sich bereits im Bereich Integration einbringen. Sie informiert, schult, qualifiziert und schafft Begegnungen, die Teilhabe ermöglichen und ein aktives, positives Zusammenleben im Landkreis fördern.

 

Was sind die Aufgaben der Integrationslotsin?

 

1. Information und Beratung für freiwillig Engagierte im Themenfeld Integration und Ehrenamt

2. Qualifizierung von Ehrenamtlichen

3. Beratung für interessierte Menschen - mit und ohne Migrationshintergrund -, die sich freiwillig für die Gesellschaft engagieren möchten

4. Vermittlung in und Begleitung bei einem Ehrenamt

5. Interkulturelle Trainings und Qualifizierung für Vereine, Organisationen und Einsatzstellen, die sich diesen Zielgruppen öffnen möchten

6. Beratung und Aufzeigen von hauptamtlichen Unterstützungsangeboten im Landkreis

7. Unterstützung von Projekten und Aktionen, die Menschen mit und ohne Zuwanderungshintergrund ein "Reinschnuppern" ermöglichen und so zum Einstieg in eine ehrenamtliche Tätigkeit geeignet sind

8. Entwicklung von neuen Engagementfeldern

9. Regelmäßige Newsletter

10. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

 

Die Stelle der Integrationslotsin wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.