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11/30/18

Mut zum Lebens-Rückblick und Lebens-Wandel

NÜRNBERGER LAND (lra) – Im Rahmen von „Mein Freiraum – meine Gesundheit in jedem Alter“, dem Schwerpunktthema 2018 des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, fand kürzlich in der Glückserei in Lauf eine Lesung zur Biografiearbeit statt. Organisiert hatten die Veranstaltung das Gesundheitsamt und die Koordinationsstelle für Seniorenarbeit im Nürnberger Land.

 

Die Autorin und Dozentin für Biografiearbeit, Brigitte Hieronimus, trug vor einem sehr interessierten Publikum Passagen aus ihrem Buch „Mut zum Lebensrückblick“ vor und bezog die Zuhörenden immer wieder aktiv in Gesprächen mit ein. Die Teilnehmer erfuhren in dem lebendigen Vortrag nicht nur Wissenswertes über die Phasen des Lebens, sondern auch wie man zu einer inneren Versöhnung mit dem Erlebten und vor allem mit sich selbst kommen könne. Auf einfühlsame Weise gelang es Hieronimus, den Fokus auf unterschiedliche Lebensabschnitte und deren Themen zu lenken, indem sie eigene persönliche Erfahrungen einbrachte und reflektierte. „Biografiearbeit kann zu einer spannenden und interessanten Begegnung mit sich selbst werden und einfühlsam auf anstehende Entwicklungsaufgaben hinweisen“, so die Autorin. Biografiearbeit sei eine Chance, die eigene Lebensgeschichte sinnvoll zu nutzen, um sich von Werten und Vorstellungen zu verabschieden, die für einen selbst hinderlich seien. Dadurch könne man sich mit sich selbst versöhnen und zufriedener alt werden.

 

Für alle, die sich mit dem Thema Biografiearbeit ausführlicher befassen möchten, gibt es eine gute Nachricht: Für das nächste Jahr sind ein Workshop zum Kennenlernen sowie ein Gruppenangebot im Gesundheitsamt in Planung. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Informationen erteilt Andreas Zach unter der Telefonnummer 09123/950-6541 oder per E-Mail a.zach@nuernberger-land.de.

Brigitte Hieronimus (2. v. r.) mit Gabriele Vogel (1. v. r.), Christa Gertshauser (3. v. r.) und Andreas Zach vom Gesundheitsamt sowie Andrea Lipka, Hausherrin der Glückserei (1. v. l.); (Foto: Karg)
gedruckt am  12.12.2018
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