12.12.2018
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Landkreis Nürnberger Land

12/03/18

Netzwerk „Eltern sein mit Behinderung“ gegründet

NÜRNBERGER LAND (lra) – Netzwerk „Eltern sein mit Behinderung“ gegründet: Gleichstellungsbeauftragte, Jugendamt und Koordinierende Kinderschutzstelle gaben den Anstoß. Caritas, Diakonie, Rummerlberger Diakonie, Lebenshilfe und andere Verbände und Beratungsstellen machen mit. Landrat Armin Kroder und die Kommunale Behindertenbeauftragte des Landkreises, Angelika Feisthammel, begrüßen den neuen, wichtigen Baustein rund um die vielen Themenfelder der Inklusion im Nürnberger Land.

 

Was bedeutet es, wenn Eltern mit Behinderung ein Kind bekommen? Welche Unterstützung brauchen Sie? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Netzwerk. Ziel ist es, die Situation der Eltern zu stärken, für das Thema zu sensibilisieren und einen Austausch sowie eine Vernetzung der bestehenden Angebote zu schaffen. Auch der Blick über die Landkreisgrenzen zu bestehenden Angeboten in Mittelfranken ist dafür wichtig.

 

Daniela Lades vom Verein Zentrum Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) in Erlangen stellte in der Gründungsversammlung dessen Aufgaben vor. Der Verein ZSL möchte die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung verbessern und insbesondere mehr Möglichkeiten für Selbstbestimmung und Teilhabe schaffen. Ein Angebot ist zum Beispiel die kostenlose Beratung nach dem Prinzip des Peer-Counseling (Betroffene beraten Betroffene).

 

Das Netzwerk „Eltern sein mit Behinderung“ wird sich regelmäßig treffen (etwa drei Mal im Jahr). Es ist auch weiterhin möglich, dem Netzwerk beizutreten unter der E-Mail-Adresse gleichstellung@nuernberger-land.de.

 

 

Die Vertreterinnen und Vertreter von Caritas, Diakonie, Rummelsberger Diakonie, Lebenshilfe, KISS, Lernwirkstatt Inklusion und Gesundheitsamt mit Landrat Armin Kroder, Behindertenbeauftragter Angelika Feisthammel (vierte von links), Referentin Daniela Lades (dritte von links) und den Initiatorinnen des Netzwerkes im Nürnberger Land Anja Wirkner (Gleichstellungs- und Familienbeauftragte, ganz links), Gerlinde Prosch (Sachbereichsleitung Sozialpädagogische Jugendhilfe, zweite Reihe, zweite von liks), Lisa Reihl (Koordinierende Kinderschutzstelle, zweite von rechts) und Petra Wittmann (Bezirkssozialpädagogik und Tagespflege, zweite Reihe, vierte von rechts). Foto: Rolf List