21.09.2019
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Landkreis Nürnberger Land

09/03/19

Erste Bayerische Demenzwoche vom 13. bis 22. September: Veranstaltungen im Nürnberger Land

NÜRNBERGER LAND (lra) – Mit der Bayerischen Demenzwoche möchte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege das Thema „Demenz“ in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, auf bereits vorhandene Betreuungs- und Unterstützungsangebote aufmerksam machen und zum Aufbau von neuen Angeboten motivieren. Auch im Nürnberger Land beteiligen sich verschiedene Organisationen und Verbände mit Vorträgen und Telefonberatungen.

 

In Bayern leben bereits heute über 240.000 Menschen mit Demenz. Durch den demografischen Wandel wird diese Zahl in den kommenden Jahren weiter steigen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wendet sich dieser Problematik unter anderem mit der sogenannten Bayerischen Demenzstrategie zu, zu der die Demenzwoche mit vielen Veranstaltungen und Aktionen vor Ort gehört.

 

Am Donnerstag, den 12. September, zeigt das Mehrgenerationenhaus in der Rückersdorfer Straße 24 a in Röthenbach an der Pegnitz um 19:00 Uhr den Film „Vergiss mein nicht“. Vom 16. bis zum 22. September findet hier eine Ausstellung von Gemälden eines an Demenz erkrankten Malers statt, dessen Bilder in den verschiedenen Phasen seiner Erkrankung entstanden sind. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung um 17:00 Uhr referiert um 18:00 Uhr die Sozialpädagogin Petra Löhner vom Landesverband Bayern der Alzheimer Gesellschaft über das Thema „Begleitung von Menschen mit Demenz im Alltag“. Eine weitere Informationsmöglichkeit zu Demenz und den Konsequenzen für Betroffene und Angehörige bietet eine gemeinsame Telefonaktion der Fachstellen für pflegende Angehörige des Caritasverbandes Nürnberger Land, der Diakonie Nürnberger Land und der Rummelsberger Dienste: Interessierte können sich am Freitag, den 20. September, von 16:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 09151/862881 von der Sozialpädagogin Franziska Grashey (Caritas Nürnberger Land) und den Pflegefachkräften und Sozialwirtinnen Ilka Kolb (Diakonie Nürnberger Land) und Franziska Stadelmann (Rummelsberger Diakonie) zu Möglichkeiten der Hilfe und deren Finanzierung beraten lassen.