19.02.2020
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Landkreis Nürnberger Land

12/05/19

Einweihung des Radwegs vom Kreisverkehr Himmelgarten nach Lauf-Schönberg

Norbert Reh (5.v.l.), Benedikt Bisping (7.v.l.), Pfarrerin Gabriele Geyer (3.v.l.), die Kreisräte Ruth Thurner (1.v.l), Helmut Brückner (2.v.l.), Andrea Lipka (4.v.l.), Elfi Beck (6.v.l), Adolf Pohl (2.v.r) und die Bürgermeister Werner Wolter (3.v.r.) und Frank Pitterlein (ganz rechts) eröffnen den Radweg von Himmelgarten nach Lauf-Schönberg. Foto: I. Bitzigeio

NÜRNBERGER LAND (lra) – Ab sofort können Radfahrer den neuen Radweg vom Kreisverkehr Himmelgarten bis nach Lauf-Schönberg nutzen. Damit ist eine weitere Lücke im Radwegenetz im Nürnberger Land geschlossen. Der Stellvertretende Landrat Norbert Reh und der Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping weihten das neue Streckenstück ein.

 

Der neue Radweg verläuft entlang der Kreisstraße LAU 19, mit einem Sicherheitsabstand von 1,75 Metern zur Straße. Er ist 2,50 Meter breit und ungefähr anderthalb Kilometer lag. Die Gesamtkosten für Planung, Grunderwerb, Bau und Nebenkosten belaufen sich derzeit auf ungefähr 990.000 Euro, die sich der Landkreis, die Stadt Lauf und der Freistaat Bayern teilen, letzterer beteiligt sich mit einer Förderung über circa 520.000 Euro.

 

Reh dankte in seiner Ansprache den Grundstückseigentümern, die für den Radweg benötigte Flächen freundlicherweise ohne viel Aufhebens verkauft hatten, den zuständigen Planern – die Büros Erika Fiedler und Hergenröder aus Lauf –, den Mitarbeitern bei Landratsamt und Polizei sowie der ausführenden Firma, Pusch Bau aus Kinding, für die zügige Umsetzung des Vorhabens: Ende Juli war mit dem Bau begonnen worden, die Fertigstellung war ziemlich genau drei Monate später, am 30. Oktober.

 

Der Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Radverkehrs: Das Rad sei die Zukunft für Kurzstrecken – insofern die entsprechende Infrastruktur in Form von Radwegen wie diesem vorhanden sei. Pfarrerin Gabriele Geyer von der Kirchengemeinde Schönberg segnete den Weg, damit alle sicher ankommen, die auf ihm unterwegs sind. Die Namen der Orte, die er verbindet, „Himmelgarten“ und „Schönberg“ könnten indes nur ein gutes Omen sein.