19.02.2020
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Landkreis Nürnberger Land

12/06/19

Umweltpakt-Urkunden an zwei Unternehmen verliehen

Landrat Armin Kroder mit Jens Meyer und Gerald Vogt. Foto: I. Bitzigeio

NÜRNBERGER LAND (lra) – Zwei weitere Unternehmen des Landkreises sind nun Teil des Umweltpakts Bayern: Der Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Jens Meyer und die Firma Vogt Ceramic Components bemühen sich um aktiven Umweltschutz im Geschäftsbetrieb. Landrat Armin Kroder überreichte ihnen die von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber unterzeichneten Urkunden.

 

Der Laufer Schornsteinfeger Meyer ist für ein großes Gebiet zuständig. Schon am Anfang des Jahres plant er seine Arbeitsschritte genau, um möglichst wenige unnötige Streckenkilometer fahren zu müssen, und ist dafür auch von der Handwerkskammer zertifiziert. Vogt Ceramic Components hat das Dach des Firmengebäudes mit Solarpaneelen belegt. Auf diese Weise deckt die Firma etwa 30% ihres Bedarfs an Strom und lädt auch den kleinen vollelektrischen Transporter. Den CO2-Ausstoß, der durch Geschäftsreisen entsteht, kompensiert die Firma, indem sie Geldbeträge für Klimaschutzprojekte zur Verfügung stellt.

 

Beide Firmen erfüllen damit die Voraussetzungen, in den Umweltpakt Bayern aufgenommen zu werden, und erhielten deswegen die von Minister Glauber unterzeichneten Urkunden durch Landrat Armin Kroder. Kroder dankte beiden, dass sie sich engagieren – die Teilnahme am Umweltpakt ist freiwillig – und zeigen, dass sich wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz vereinbaren lassen. Der Landrat hofft, dass noch viele Firmen dem Beispiel von Schlotfeger Meyer und Vogt Ceramic Components folgen werden. Aktuell sind bereits knapp 50 Unternehmen im Nürnberger Land Teil des Umweltpakts.

Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung von Staat und Wirtschaft, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Mit beispielhaften und gemeinsamen Projekten von Staat und Wirtschaft soll der Umweltpakt sichtbar machen, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in einer intakten Umwelt beitragen.