30.03.2020
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Landkreis Nürnberger Land

03/23/20

Corona-Update aus dem Nürnberger Land – Stand: 23. März, 15 Uhr

Symbolfoto: Landratsamt

NÜRNBERGER LAND (lra) – Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 79 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Zwölf davon werden in Krankenhäusern behandelt; wiederum drei von ihnen werden beatmet.

Von den 79 bestätigten Fällen befinden sich zehn in Lauf, zwanzig in Röthenbach, dreizehn in Schwaig, sechs in Burgthann sowie jeweils fünf in Schnaittach und Schwarzenbruck.

 

Landratsamt

Das Ämtergebäude des Landratsamts in Lauf steht aufgrund der Ausgangsbeschränkungen für persönliche Besuche grundsätzlich nicht mehr offen. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen sind nach telefonischer Terminvereinbarung Vor-Ort-Termine möglich.

 

Hotlines

Neben dem Bürgertelefon zum Thema Corona – in dessen Rahmen auch eine psychosoziale Beratung angeboten wird – ist die Hotline der Jugendarbeit an Schulen (JaS) unter der Telefonnummer 09123 950 6603 täglich von 9 bis 12 Uhr für Fragen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler erreichbar.

Über die allgemeine Kinderschutzhotline (09123 950 6950) beraten die Mitarbeitenden des Jugendamts Kinder, Jugendliche und Familien und stellen Hilfs- und Unterstützungsangebote dar. Die Beratungshotline ist verfügbar montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 18 Uhr.

 

Notbetreuung

Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wurde mit Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März ausgeweitet: In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, 23. März, die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in der Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist.

 

Beerdigungen

Beerdigungen unterliegen den Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20. März. Beerdigungen sind daher – soweit möglich – zu verschieben. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe liegen in Bezug auf Beerdigungen nur vor, wenn die Beerdigungen im engsten Familienkreis stattfinden. Hierzu zählen nur die mit dem Verstorbenen tatsächlich im Haushalt lebenden Angehörigen, insbesondere der/die Ehe-bzw. Lebenspartner/-in sowie eigene Eltern und Kinder. Die Teilnehmerzahl (Pfarrer und Bestattungsmitarbeiter nicht mitgerechnet) sollte hierbei maximal vier bis sechs Personen nicht übersteigen. Zudem haben die Beerdigungen / Trauerfeierlichkeiten ausschließlich im Freien – unter Einhaltung eines Mindestabstands zwischen zwei Personen von eineinhalb Metern – stattzufinden.