24.09.2020
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Landkreis Nürnberger Land

Projekt für mehr Angebote in der Familienbildung

Familien im Mittelpunkt: Die Gewinner der Tombola, bei der Preise unter allen Familien verlost wurden, die an der Befragung teilgenommen haben. Foto: A. Gramlich

NÜRNBERGER LAND (lra) – Das Nürnberger Land möchte die Angebote für Familien erhöhen und verbessern, indem es Familienstützpunkte einrichtet. Ende vergangenen Jahres wurden Tausende Eltern im Landkreis nach ihren Erfahrungen und Wünschen gefragt. Auswertung und Konzeption sind in vollem Gange.

 

Im Rahmen des Förderprogramms „Strukturelle Weiterentwicklung kommunaler Familienbildung und von Familienstützpunkten“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales befragte das Jugendamt am Landratsamt in Lauf rund 4.000 Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis unter 18 Jahren. Das Ziel: erfahren, wo der Schuh drückt – oder wo er schon gut sitzt. Knapp 1.200 Familien, also circa 30 Prozent, was unter Umfrageinstituten als guter Wert gilt, beteiligten sich an der Erhebung und meldeten ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen. Als Dank für die Unterstützung wurden Preise unter den Familien, die den Fragebogen zurückgesendet haben, verlost, und Anfang Februar von Landrat Armin Kroder sowie von Catrin Grammel, der Abteilungsleiterin des Amtes für Jugend, Familie und Soziales, übergeben.

 

Aktuell befindet sich besagte Studie in der Endauswertung, die Ergebnisse derselben sollen dabei helfen, die Angebote der Familienbildung ganz angepasst an den Bedarf der Menschen im Landkreis zu entwickeln. Es geht darum, Familienstützpunkte im Landkreis einzurichten. Familienstützpunkte lotsen nicht nur ratsuchende Eltern und Sorgeberechtigte zu helfenden Angeboten, sondern können auch selbst solche Angebote schaffen und anbieten, wie beispielsweise Vorträge, Seminare oder Beratungen. Sie können an bestehende Einrichtungen vor Ort angegliedert werden, beispielsweise an Mütter- und Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser oder auch Kindertageseinrichtungen - Hauptsache, sie sind niedrigschwellig erreichbar. Das Jugendamt hat bereits mit der Konzeption begonnen, die die Grundlage für das Auswahlverfahren der Familienstützpunkte bilden wird. Im Dezember werden die Zwischenergebnisse auf einer Fachtagung vorgestellt. Das Programm wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.