31.10.2020
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Landkreis Nürnberger Land

09/18/20

Drohnen für die Feuerwehren im Landkreis

Landrat Kroder (Mitte) übergibt symbolisch eine Drohne in gut sichtbarem Orange an die Kreisbrandinspektoren Bernd Haslinger und Christian Falk (in Uniform) und an die Abordnung der UG-ÖEL unter Leitung von Roland Eckstein. Jürgen Thoma, Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz (unten rechts) und Dr. Sven Munker, Leiter der Fachgruppe Drohne (ganz links), freuen sich über die Unterstützung durch professionelles Gerät. Foto: I. Bitzigeio

NÜRNBERGER LAND (lra) – Die Feuerwehren des Landkreises bekommen bei ihren Einsätzen schon bald Unterstützung aus der Luft. Zwei Drohnen sollen nun vor allem zur besseren Einschätzung der Lage vor Ort verwendet werden. Hierfür wird derzeit eine Gruppe von Feuerwehrleuten zu Drohnenpiloten ausgebildet.

 

Nach langer Planung und Vorbereitung wurden zwei Drohnen für die Feuerwehrkräfte im Landkreis beschafft. Landrat Armin Kroder übergab eine davon nun stellvertretend für die Feuerwehren an die Kreisbrandinspektoren Christian Falk und Bernd Haslinger sowie an eine Abordnung der UG-ÖEL des Landkreises Nürnberger Land unter Leitung von Roland Eckstein.

 

Die Hexacopter des Typs H520 der Firma Yuneec sind mit einer Kamera des Typs E10T, einer hoch auflösenden HD-Kamera mit integrierter Wärmebildkamera, ausgestattet. Mit dieser High-Tech-Ausrüstung sollen die Wehren des Landkreises künftig bei ihren Einsätzen unterstützt werden. Einsatzschwerpunkte werden dabei neben Lageerkundung, Lagedarstellung und Dokumentation zum Beispiel bei Großschadenslagen auch die Hilfe bei der Suche nach Glutnestern oder nach Vermissten sein.

 

Stationiert werden die Drohnen bei der UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung) des Landkreises Nürnberger Land. Mitglieder der eigens gebildeten Fachgruppe „Drohne“ unter der Leitung von Dr. Sven Munker haben hierfür in den letzten Monaten die Ausbildung zu Drohnenpiloten durchlaufen. Für Einsätze kann die Drohne künftig separat, zusammen mit der IuK-Einheit (IuK = Information und Kommunikation) des Landkreises Nürnberger Land oder mit der UG-ÖEL alarmiert werden.

 

Bevor die Drohnen jedoch ihren ersten Einsatz fliegen werden, stehen für die Drohnenpiloten nun übungsintensive Wochen an. Sie müssen lernen, die neuen Einsatzmittel perfekt zu beherrschen, um im Notfall alles aus den High-Tech-Geräten herausholen zu können.