28.11.2020
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Landkreis Nürnberger Land

11/11/20

Einen Nachmittag lang unterwegs mit dem Landrat als Unterstützung des Internationalen Mädchentags

Gleichstellungsbeauftragte Anja Wirkner zusammen mit Landrat Armin Kroder und den drei interessierten Schülerinnen, die an der Aktion des Landratsamt zum Internationalen Mädchentag teilnahmen; Foto: R.List

NÜRNBERGER LAND (lra) – Anlässlich des Internationalen Mädchentags hat das Landratsamt Nürnberger Land vier Mädchen die Möglichkeit gegeben, Landrat Armin Kroder an einem typischen Arbeitstag zu begleiten. So sollte an diesen Tag symbolisch auf die notwendige Stärkung von Mädchenrechten aufmerksam gemacht werden.

 

Der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt) ist ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen. Vorurteile und Diskriminierungen sollen abgeschafft werden. Seit 2012 findet der Aktionstag statt – in der Bundesrepublik wesentlich getragen vom Kinderhilfswerk Plan International. Rund um den 11. Oktober übernehmen weltweit junge Frauen symbolisch Führungsrollen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Einen Tag lang begleiten sie Personen in wichtigen Positionen in ihrem Arbeitsalltag, stellen ihnen Fragen und kommen mit ihnen ins Gespräch.

 

Dies nahm Gleichstellungsbeauftragte Anja Wirkner zusammen mit Landrat Armin Kroder zum Anlass, Mädchen mit dem Beruf des Landrats in Berührung zu bringen. Insgesamt vier Schülerinnen aus dem Gymnasium Lauf, der Mittelschule Altdorf und Hersbruck hatten erst die Gelegenheit Kroder Fragen zu stellen, und sich dann an den Diskussionen für den Arbeitsausschuss für Jugendhilfeplanung - der nicht öffentlich tagt - zu beteiligen und ihre Erfahrungen mitzuteilen. Die Mädchen hatten so Möglichkeit sich auch aktiv einzubringen.

 

Im nächsten Jahr soll die Aktion erneut angeboten werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen, denn „Mädchen und Jungen von Anfang an die gleichen Chancen auf Bildung und Aufklärung zu ermöglichen ist nicht nur für diese selbst äußerst wichtig, sondern auch für uns als Gesellschaft. Gleichberechtigung führt zu einem friedvolleren Miteinander und zeugt von Respekt und gegenseitiger Achtung“, so Landrat Kroder.