28.07.2021
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Landkreis Nürnberger Land

07/21/21

Verdienstmedaille in Gold für besondere Verdienste zum Wohle des Landkreises Nürnberger Land

Alle Geehrten mit Landrat Armin Kroder (rechts). Foto: Rolf List
Alle Geehrten mit Landrat Armin Kroder (rechts). Foto: Rolf List

NÜRNBERGER LAND (lra) – Großer Ehrungstermin im Kreisausschuss: Die amtierenden bzw. ehemaligen Kreisrätinnen und -räte Elfi Beck (posthum), Klaus Hähnlein, Andreas Kögel, Marlene Mortler, Veronika Nette, Rüdiger Pompl und Horst Topp erhielten die Verdienstmedaille in Gold für besondere Verdienste zum Wohle des Landkreises Nürnberger Land. Landrat Armin Kroder überreichte ihnen – verbunden mit wertschätzenden Worten des Dankes und der Anerkennung – die höchste Auszeichnung, die der Landkreis vergeben kann.

 

„Wir ehren mit Ihnen Politikerinnen und Politiker, die sich auf überragende Weise um unser Nürnberger Land verdient gemacht haben“, sagte Landrat Armin Kroder in seiner Laudatio an alle neuen Träger des Landkreisehrenzeichens in Gold. Allen gemeinsam ist, dass sie mindestens 30 Jahre Mitglied im Kreistag Nürnberger Land waren bzw. sind und dort erfolgreich gewirkt haben bzw. nach wie vor aktiv sind. „Sie alle sind kommunalpolitisch herausragende Persönlichkeiten, die auf jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Landkreisbevölkerung zurückblicken können.“ Damit seien die Geehrten leuchtende und zur Nachahmung empfohlene Vorbilder im Engagement für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat, unterstrich Kroder.

 

Für die inzwischen leider verstorbene Kreisrätin Elfi Beck nahm ihr Sohn Michael die Urkunde und Medaille des Landkreises entgegen. Elfi Beck war lange Zeit stellvertretende Fraktionssprecherin der SPD und zuletzt sowie schwerpunktmäßig Mitglied im Kreisausschuss, im Bauausschuss sowie im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft. Sie galt als das „grüne Gewissen“ der SPD-Kreistagsfraktion. „Wir haben sie als weltoffene, auf Ausgleich bedachte sympathische Kollegin kennengelernt, deren Stimme wir in unseren Reihen sehr vermissen“, so Landrat Armin Kroder abschließend.

 

Klaus Hähnlein – von 1994 bis 2014 Fraktionssprecher der Freien Wähler im Kreistag – war ebenfalls vor allem als Mitglied des Kreisausschusses aktiv, darüber hinaus zuletzt im Rechnungsprüfungsausschuss und im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft. Er war in allen drei kommunalpolitischen Ebenen aktiv: Marktgemeinderat, Bürgermeister, Kreisrat und Bezirksrat – „eine Besonderheit, die sicherlich nicht sehr viele Kommunalpolitiker/-innen von sich behaupten können“, wie Landrat Armin Kroder ausdrücklich bemerkte.

 

Auf zwei kommunalpolitischen Ebenen aktiv war der ehemalige erste Bürgermeister der Gemeinde Simmelsdorf (von 1988 bis 2008) und langjährige Kreisrat Andreas Kögel. Er fungierte darüber hinaus als zweiter weiterer stellvertretender Landrat von 2008 bis 2014. Der Schwerpunkt seiner 30jährigen Tätigkeit im Kreistag Nürnberger Land lag bei der Rechnungsprüfung. Zuletzt war er Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, Seniorenbeirat, Kreisentwicklungsausschuss sowie im Umweltausschuss. Landrat Armin Kroder lobte die stets harmonische Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Stellvertreter ausdrücklich.

 

In ihrer bereits sechsten „Amtszeit“ als Kreisrätin befindet sich die EU- und ehemalige Bundestags-Abgeordnete Marlene Mortler. Sie wurde 1990 erstmals in den Kreistag Nürnberger Land gewählt und ist damit das zweit-dienstälteste Kreistagsmitglied. Vom so genannten kommunalen „Parlament“ über den Bundestag (über fünf Wahlperioden von 2002 bis 2019) bis hin zum Europäischen Parlament (seit 2019) war bzw. ist sie tätig. Die ehemalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung beschäftigt sich im Europäischen Parlament im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung mit den Themen Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Umwelt. Alle wichtigen Themen rund um ihre Heimat Nürnberger Land hat sie dabei stets im Blick, lobte Landrat Armin Kroder. Die ehemalige Kreisbäuerin, Bezirksbäuerin und stellvertretende Landesbäuerin wurde 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Diese „einmalige Polit-Karriere“ verdiene besonderen Respekt und Anerkennung, unterstrich Landrat Armin Kroder.

 

Im Mittelpunkt der 30 Jahre Kreistagstätigkeit von Veronika Nette stand der Rechnungsprüfungsausschuss, dessen Vorsitzende sie von 2008 bis 2020 war. Darüber hinaus wirkte sie in der Seniorenarbeit und in vielen weiteren Bereichen der Kreistagsarbeit aktiv mit. Als Mitglied im Seniorenbeirat gestaltete sie das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises mit aus. Seit 2002 ist sie als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Burgthann aktiv. Von 1984 bis 2020 war sie Gemeinderätin in Burgthann, von 1981 bis 2001 ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht Ansbach sowie bis 2011 eine Periode Schöffin am Kreiswehrersatzamt (bis zum Ende der Wehrpflicht). Landrat Armin Kroder dankte Veronika Nette für die stets konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit, vor allem im Rahmen ihrer Tätigkeit als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses.

 

Rüdiger Pompl, fast drei Jahrzehnte erster Bürgermeister der Kreisstadt Lauf, war von Mai 1984 an mehr als fünf Wahlperioden (in Summe über 30 Jahre) Mitglied des Kreistags Nürnberger Land. Sein Tätigkeitsschwerpunkt lag im Kreisausschuss, wo er die gesamte Zeit über durchgängig Mitglied war. Während seiner langen Kreistagstätigkeit war er viele Jahre stellvertretender Fraktionssprecher der CSU und vorübergehend auch erster Fraktionssprecher. Zuletzt war er Mitglied im Kreisausschuss und Vertreter im Ausschuss für soziale Fragen, in der Arbeitsgruppe Haushalt und der Arbeitsgruppe Regionalmanagement. Als ehemaliger Stadtrat in Lauf (von 1972 bis 1975) und als ehemaliger Verwaltungsbeamter der Stadt Lauf (1975 bis 1979) kennt er sowohl die Seite der Verwaltung als auch die der Kommunalpolitik – und war auf zwei kommunalpolitischen Ebenen (Kommune und Landkreis). Landrat Armin Kroder dankte Rüdiger Pompl für die stets vertrauensvolle, konstruktive und einmütige Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Pompls Engagement wurde u. a. 2011 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt.

 

Horst Topp wurde 1978 erstmals in den Kreistag Nürnberger Land gewählt. Er ist damit dessen dienstältestes aktives Mitglied und gegenwärtig als stellvertretender Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses sowie im Bildungsausschuss aktiv. Horst Topp hat innerhalb von 36 Jahren Mitgliedschaft im Kreistag fast in allen dessen Gremien mitgewirkt, insbesondere durchgehend mit Schwerpunkt als Mitglied im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur bzw. jetzt Bildungsausschuss sowie in der Arbeitsgruppe ÖPNV. Dabei war Schule, Sport und Bildung als (ehemaliger) Lehrer ein stetiger Begleiter in seiner kommunalpolitischen Laufbahn, die er auf zwei Ebenen ausübt: auf Kreisebene und auf lokaler Ebene in Altdorf: Aktuell sitzt er (seit dieser Wahlperiode) als zweiter Bürgermeister der Stadt Altdorf auch auf der anderen Seite der Kommune. Der langjährige Stadtrat in Altdorf (1978 bis 1984 und ab 2002 bis jetzt) war bis zur letzten Wahlperiode Fraktionssprecher der Grünen im Altdorfer Stadtrat und wurde 2006 mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet. Landrat Armin Kroder zollte auch dieser außerordentlichen Polit-Karriere Respekt, Dank und Anerkennung.

 

Ursprünglich war der Ehrungstermin für die neuen Träger/-innen der Landkreisehrenzeichen in Gold für April 2020 geplant – anlässlich der letzten Kreistagssitzung der Wahlperiode 2014/20. Pandemie-bedingt musste die Veranstaltung zwei Mal verschoben werden. Sie fand jetzt unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln (Abstand halten; Masken aufsetzen, wenn man den Platz verlässt; eingeschränkte Bewirtung) und im Rahmen einer Kreisausschusssitzung – nicht, wie üblich, einer Kreistagssitzung – in der Karl-Diehl-Halle in Röthenbach statt.

 

 

 

Ein weiterer Ehrungstermin im Rahmen der Kreisausschusssitzung war der Verleihung der Landkreisehrenzeichen in Gold vorangegangen: die Aushändigung von Kommunalen Dankurkunden bzw. Verdienstmedaillen in Bronze: Die beiden Bürgermeister Bernd Bogner (Happurg) und Markus Holzammer (Schwarzenbruck) erhielten jeweils die Kommunale Dankurkunde, weitere Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze: Karl-Heinz Niebler (Alfeld), Veronika Nette (Burgthann), Alfred Pürzer und Peter Weidinger (beide Happurg), Peter Hader (Henfenfeld), Benedikt Bisping und Hans Kern (beide Lauf) sowie Klaus Falk (Ottensoos). Mit diesen Auszeichnungen würdigt der Bayerische Innenminister die Verdienste der genannten Personen um die kommunale Selbstverwaltung. Aufgrund der Corona-Pandemie und der rechtlichen Beschränkungen wurde davon Abstand genommen, die ursprünglich geplante bayernweite oder mittelfrankenweite Präsenzveranstaltung zur Aushändigung der Ehrungen durchzuführen. Landrat Armin Kroder übernahm gerne die Übergabe der Orden. Allen Geehrten gegenüber drückte der Landrat seinen Dank, seinen Respekt und seine Anerkennung für die Leistungen in der Kommunalpolitik und ihr Engagement für die Demokratie aus.

 

Veronika Nette war nicht nur 30 Jahre Kreisrätin, sondern von 1984 bis 2020 Gemeinderätin in Burgthann. Dort war sie unter anderem von 2008 bis 2020 Mitglied im Haupt-, Personal- und Finanzausschuss sowie 24 Jahre lang Mitglied im Bauausschuss. Bis heute amtiert sie als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Burgthann.

 

Benedikt Bisping (erster Bürgermeister der Kreisstadt Lauf von 2008 bis 2020) begann seine kommunalpolitische Laufbahn 1996, als er erstmals in den Laufer Stadtrat gewählt wurde. Ein Jahr vor der Wahl zum ersten Bürgermeister wurde er Sprecher der damaligen Ausschuss-Gemeinschaft von Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Im Juli 2008 wurde er als erster Vertreter der Grünen in den Landesvorstand des Bayerischen Städtetags gewählt und 2014 in diesem Amt bestätigt. In seiner Amtszeit als Bürgermeister hat er zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte initiiert, Gewerbegebiete ausgewiesen (z. B. Schmuckhersteller Thomas Sabo neues Hauptquartier in Lauf; neuer Bauhofstandort) und große Investitionen in das Schul- und Bildungswesen getätigt. Auch der Fahrradtourismus lag und liegt ihm am Herzen – ebenso die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale. Seit 2008 ist er Mitglied des Kreistages Nürnberger Land, wo er vom Mai 2008 bis April 2014 Fraktionssprecher der Grünen war.

 

Klaus Falk, erster Bürgermeister von Ottensoos seit 2002, ist seit 2008 Mitglied im Kreistag Nürnberger Land. In den bisher 19 Jahren als Bürgermeister hat er erheblich mehr als das im Allgemeinen Erwartete für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Ottensoos getan. Ein zielstrebiger, nichtsdestoweniger beliebter Bürgermeister, der verschiedenste Projekte auf den Weg gebracht hat, die zur Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde beigetragen haben: Grundschule Ottensoos als moderne Bildungseinrichtung ausgebaut und durch die Entwicklung des Kinderhauses Regenbogen zusammen mit dem Träger eine moderne und zukunftsfähige Einrichtung geschaffen. Darüber hinaus engagiert er sich bei der Sanierung der ehemaligen Synagoge Ottensoos und ist Vorstandsmitglied im Freundeskreis Ehemalige Synagoge Ottensoos. Durch seine ausgleichende Art und hohe Sachkompetenz als Bauingenieur hat er bauliche Maßnahmen der Gemeinde hervorragend begleitet.

 

Peter Hader ist seit 1990 Mitglied des Gemeinderates in Henfenfeld, dessen zweiter Bürgermeister er von 1996 bis 2016 war. Seit Beginn seiner Tätigkeit im Gemeinderat ist er im Finanzausschuss, als Rechnungsprüfer und in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Henfenfeld aktiv. Des Weiteren als Stellvertreter im Bauausschuss und in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Hammerbachtalgruppe. Im Arbeitskreis zur Dorferneuerung Henfenfeld ist er von Beginn der Planungen im Jahr 2007 an ebenso tatkräftig mit dabei wie im SPD-Ortsverein, dessen Kassier er seit langen Jahren ist. Als Mitglied des Gemeinderates vertritt Peter Hader durch seine ruhige und besonnene Art die Belange der Bürger in Henfenfeld sehr pflichtbewusst und engagiert.

 

Hans Kern war von 1996 bis 2002 und von 2008 bis 2014 Mitglied im Kreistag Nürnberger Land sowie von 1990 bis 2020 Mitglied des Stadtrats in Lauf. Im Stadtrat fungierte er lange Jahre als Fraktionssprecher der Grünen mit dem Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie. Zuletzt war er aktiv im Verwaltungs- Rechnungsprüfungs-, Finanz- und Personalausschuss sowie im Bau-, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss. Seit 1996 war er im Aufsichtsrat der Städtischen Werke Lauf und Vertreter in der Städtepartnerschaftskommission. Seine politische Arbeit umfasste insbesondere die Themen ÖPNV, Umwelt und Abfallwirtschaft. Auf Kreisebene war er im Bauausschuss, im Umweltausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss aktiv.

 

Karl-Heinz Niebler war von Mai 2002 bis April 2020 ehrenamtlicher erster Bürgermeister der Gemeinde Alfeld sowie von Juli 2008 bis 2020 stellvertretender Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Happurg und von 2002 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender des Schulverbandes Happurg. In seine Amtszeit fiel ein Großteil des Flurneuordnungsverfahrens von 1999 bis 2018 sowie des Dorferneuerungsprozesses: Straßenbaumaßnahmen in den Gemeindeteilen Lieritzhofen, Seiboldstetten, Pollanden, Waller, Wettersberg und Kauerheim. Karl-Heinz Niebler gelang es, auf einer Gewerbebrache das Fränkische Volksmusikzentrum und einen neuen Bauhof zu errichten. In Lieritzhofen konnte für die Dorfgemeinschaft ein „Dorfstodl“ gebaut werden. Sämtliche Gemeindeteile wurden durch diese Investitionen städtebaulich aufgewertet. Darüber hinaus gelang Niebler die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und eine Konsolidierung der angespannten gemeindlichen Finanzlage.

 

Alfred Pürzer war Mitglied des Gemeinderates Happurg von 1990 bis 2020, dabei zweiter Bürgermeister der Gemeinde Happurg vom 5. Mai 2008 bis 30. April 2014. Aktiv war er ferner als Mitglied des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses (1990 bis 2017), des Bau- und Umweltausschusses (ab 2017) sowie der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Happurg (2013 bis 2020) und des Rechnungsprüfungsausschusses von (1990 bis 2014). Die Funktion des Fraktionssprechers der SPD-Fraktion übte er von Mai 2013 bis Februar 2017 aus. Während der 30 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat Happurg und insbesondere in den sechs Jahren seines Wirkens als zweiter Bürgermeister hat er viele für die Gemeinde zukunftsweisende Entscheidungen mitgetragen und mitgestaltet. In den Bereichen Bildung, Sport und Jugendförderung hat er sich für den Erhalt und den Ausbau der örtlichen Einrichtungen eingesetzt und bei der Erneuerung der Wasserversorgung im Gemeindegebiet frühzeitig zukunftsträchtige und nachhaltige Lösungen unterstützt, die eine Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger gewährleisten. Das Engagement für sozial Schwächere prägte stets seine Arbeit im Gemeinderat.

 

Peter Weidinger war als Mitglied des Gemeinderates Happurg von 1990 bis 2020 durchgehend im Haupt-, Finanz- und Personalausschusses aktiv, darüber hinaus von 2014 bis 2020 Mitglied des Bau- und Umweltausschusses sowie des Rechnungsprüfungsausschusses (1990 bis 2020), dessen Vorsitzender er von Mai 1996 bis April 2014 war. Das Amt des Fraktionssprechers der FWG-Fraktion übte er von 1996 bis April 2008 aus, das des weiteren Vertreters des Bürgermeisters von Mai 2013 bis April 2020. Während der 30 Jahre seines kommunalpolitischen Wirkens brachte sich Peter Weidinger mit großer Leidenschaft in die Debatten ein. Sein großes Wissen über seine Heimatgemeinde war sehr wertvoll bei vielen Entscheidungsfindungen. Er ist ein großer Verfechter der kommunalen Selbstverwaltung und verteidigte dabei stets die Interessen und Rechte der Gemeinde. Insbesondere das Einhalten des Konnexitätsprinzips war ihm ein wichtiges Anliegen. Durch seine Präsenz in Vereinen und der Öffentlichkeit sowie durch die lange Zugehörigkeit zum Gemeinderat ist er für viele Bürgerinnen und Bürger Rat- und Auskunftsgeber in gemeindlichen Angelegenheiten geworden.

 

Bernd Bogner, erster Bürgermeister der Gemeinde Happurg seit 1. Mai 2014 und Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Happurg seit Juni 2014, war vor seiner Wahl zum Bürgermeister Mitglied des Gemeinderats Happurg von Mai 2002 an. In dieser Zeit war er Mitglied des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses und Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Happurg. In seinen verschiedenen Funktionen als Gemeinderat sowie als Fraktionssprecher der FWG-Fraktion hat er die Kommunalpolitik über viele Jahre hinweg aus dem Effeff kennengelernt und sich als aktiver Gemeinderat einen guten Namen gemacht, bevor er sich mit diesem reichen Erfahrungsschatz 2014 zur Wahl als Erster Bürgermeister stellte – und gewann. Insgesamt setzt er sich schon seit fast 20 Jahren für die Belange der Bürgerinnen und Bürger von Happurg mit großem Engagement ein.

 

Markus Holzammer, erster Bürgermeister der Gemeinde Schwarzenbruck seit Mai 2020, vertrat die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat seit Mai 2002. Dabei war er Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss von 2002 bis zu seiner Wahl zum ersten Bürgermeister. Ferner war er tätig im Rechnungsprüfungsausschuss von 2002 bis 2020 sowie u. a. als Partnerschaftsbeauftragter für die Kontakte zur Stadt Geyer im Erzgebirgskreis von 2002 bis 2008. Neben zahlreichen Ehrenämtern in Vereinen in Lindlburg und Schwarzenbruck war er auch als auch ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Nürnberg aktiv. Markus Holzammer hat – ähnlich wie sein Kollege Bogner aus Happurg – die Kommunalpolitik von der Pieke auf gelernt – durch jahrelange Mitgliedschaft im Gemeinderat, bevor er den Sprung in den Sessel des ersten Bürgermeisters schaffte. Auch er zeichnet sich durch jahrelanges ehrenamtliches Engagement für die Bürgerinnen und Bürger aus, u. a. auch in der Feuerwehr als Kommandant in Lindlburg.