20.10.2018
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Landkreis Nürnberger Land

Stadt.Land.Rad. - Fahrradmobil im Nürnberger Land

Der Landkreis Nürnberger Land bewirbt sich um den Titel "Fahrradfreundlicher Landkreis". Voraussetzung hierfür ist u.a. ein Radverkehrskonzept, welches das komplette Kreisgebiet umfasst.

2017 wurde deshalb beschlossen, das eher freizeitorientierte Radwegekonzept aus dem Jahr 2009 in ein modernes, alltagstaugliches Radverkehrskonzept zu überführen. Das neue Radverkehrskonzept wird alle Aspekte des Radfahrens beleuchten und den Alltagsverkehr in den Mittelpunkt rücken. Es wird das bisherige Radwegekonzept ablösen.

Radverkehrskonzept

Seit Anfang 2018 ist das i.n.s. - Institut für innovative Städte aus Röthenbach a. d. Pegnitz - mit der Entwicklung eines Radverkehrskonzepts für das Nürnberger Land beschäftigt.

Bei diesem Konzept liegt der Fokus auf einem Alltagsradverkehrsnetz für das Nürnberger Land. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und eine Steuerungsgruppe mit einbezogen, um eine ausführliche und realitätsnahe Entwicklung zu ermöglichen.

 

In drei Bürgerforen im Landkreis konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen, Ideen und Anregungen aktiv bei Workshops mit einbringen; bis 01.08.2018 konnte man über eine Online-Plattform Anregungen, Kritik und Ideen einbringen.

Bürgerforum in Hersbruck am 28.09.2018, 16:00 Uhr

Route der Trassenbefahrung

Die Entwicklung des Radverkehrskonzeptes für das Nürnberger Land geht in die Zielgerade. Aus diesem Grund besteht für die Bürgerinnen und Bürger beim letzten Bürgerforum die Möglichkeit, eine Trasse des zukünftigen Radwegenetzes zu befahren und einen umfassenden Einblick zu erhalten.

 

Start ist am Freitag, 28.09.2018 um 16:00 Uhr, Amberger Straße 54, 91217 Hersbruck (Außenstelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten). Dies ist auch der Zielpunkt der rund 16 km langen Tour.

 

Bei der geplanten Route für die gemeinsame Trassenbefahrung wird Hersbruck zunächst nördlich der Bahnlinie über die Buchstraße Richtung Hohenstadt verlassen. Südlich von Hohenstadt wird dann zwischen Pegnitz und der Bahntrasse der erste kurze Stopp eingelegt. Anschließend geht es über die Happurger Straße in Richtung Süden weiter, wo die Route die B14 planfrei überquert und auf der Führung des Fünf-Flüsse-Radweges in Richtung Westen verläuft. Nachdem der Happurger Baggersee passiert ist, geht es am Hersbrucker Schulzentrum vorbei und über den Eisenbahnweg zum Michael-Roiger-Weg, wo der 2. Stopp stattfindet. Von dort aus führt die Route südlich der Pegnitz Richtung Henfenfeld, trifft dann auf die B14 und erstreckt sich östlich dieser nach Norden, wo östlich des Kreisverkehrs in Richtung Hersbrucker Zentrum der 3. Stopp ansteht. Zuerst über die Nürnberger Straße und im Anschluss über die Gartenstraße geht es schließlich zurück zum ALEF, das den letzten Stopp und das Ende der Trassenbefahrung bildet.

 

Da es bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, findet die Tour bei jeder Wetterlage statt. Wir freuen uns auf Sie und eine spannende gemeinsame Tour.

Informationen zum Netzplanentwurf

Bei dem Entwurf des Wunschlinien-Netzplans handelt es sich um einen Entwurf für das Radverkehrsnetz des Landkreises Nürnberger Land, der aus Wunsch- bzw. Luftlinien besteht, die sich aus den Pendlerströmen sowie wichtigen überörtlichen Quell- und Zielpunkten ergeben. Die Übertragung auf konkrete Trassen der Verbindungen wird in einem späteren Schritt nach der Auswertung der Befahrung erfolgen. Das Ziel des Hauptradroutennetzes ist insbesondere die Erschließung großer Siedlungsgebiete, wichtiger Schnittstellen zum ÖPNV, Arbeitsplatzschwerpunkte und weiterführender Schulen. Das Basisroutennetz soll für die Anbindung größerer Ortsteile, direkte Querverbindungen zwischen Quellen und Zielen, die Verringerung der Maschenweite im Radverkehrsnetz sowie eine Anbindung an das Hauptradroutennetz sorgen. Das Radverkehrskonzept beabsichtigt also die Schaffung eines Netzes auf Ebene des Landkreises, der wichtige überörtliche Quellen und Ziele verbindet und ein Alltagsradverkehrsnetz für die Region bietet. Lokale Wege des Binnenradverkehrs von Kommunen können dabei nicht berücksichtigt werden, sie sind Bestandteil eines kommunalen Radverkehrskonzeptes.

Hier finden Sie das bisherige Radwegekonzept: